BMPCC & die Objektive

Die BMPCC kommt ja bekannterweise ohne Objektive daher, aber durch den m4/3 Bajonett-Anschluss ist sie recht flexibel mit dem, was man vorne draufschraubt und hindurch schauen zu können.  Immer davon abhängig, was die Objektive leisten, denn die BMPCC hat einen Super 16 Chip und der will bis in die Ränder ausgeleuchtet sein. Ich habe den Heimvorteil, dass ich aus meiner ARRI-Zeit noch eine handvoll Objektive habe, die für 16mm angepasst sind. Aber 16mm & super 16mm (wie bei der BMPCC angewendet) sind dann leicht andere Formate.

Und dann der geniale Wechselobjektiv-Anschluss micro 4/3.  Es gibt so ziemlich alle Adapter für alle Objektivsorten/Bauarten. Ich habe eine handvoll davon angeschafft:

  • EOS Speed Booster

  • EOS mit Blende

  • Minolta MD

  • ARRI Standart

  • C-Mount

  • D-Mount (eine 3D-Druck über Shapeways!)

  • Nikon

  • Mamiya Sekor

  • 16U (Kiev)

  • B4 ENG Lenses

Das schicke Schneider 10mm/1:1,8 erhält die Schlankheit der Kamera.....

.....aber macht an den Rändern Vignettierungen, wenig, je nach Blende, aber für manche störend, für andere als Effekt gewünscht. Aber von der Bildqualität ist das Objektiv tadellos!

Hier mal ein bewegtes Beispiel ( das Video ist leicht gecropt):

Als alter ARRI-Filmer befand sich noch ein geniales Angenieux 12-120mm/T2,2 in meinem Besitz. Zwar verläuft sich die BMPCC etwas hinter dem schweren 16mm-Format-Objektiv. Ausserdem hatte das Objektiv, was ich nicht wusste, einen Totalschaden im Inneren, - wurde nach einem Sturz nicht richtig zusammengebaut.

Dafür gibt es Götter der optischen Bank auf dieser Welt und über einen Freund bekam ich Zugang ins Allerheiligste und nach 3 Stunden Zerlegen, Justieren & Umbauen, Schrauben etc. liegt das Angenieux besser denn je vor mir, - im Testprojektor war selbst der Techniker mit der goldenen Hand und dem unbezahlbaren Wissen begeistert von der Schärfeleistung, - und er kennt viele Objektive. Vorteil des 2-Kilogramm-Glas-Kunstwerks: es zieht die Blende 2,2 durch den kompletten Zoombereich, was moderne Objektive eher meiden & vermissen lassen. Ausserdem ist alles händisch einstellbar, - auch ein langer Zoomhebel kommt zum Einsatz, immer noch das Sanfteste und nicht durch einen Motor ersetzbar.

Die Combo drehbereit, - grenzwertig für die Schulter, eher eine Sache für ein gutes stabiles Stativ. Es zeigt eine leichte Vignettierung von 12 - 16mm und der Adapter ARRI ST > m4/3 muss Zehntelmillimeter abgedreht werden, damit das ARRI-Auflagemaß 52 bei der BMPCC exakt eingehalten wird. Gewicht: 1,3 Kg Kamera & Objektiv

Wie gesagt, dank des Objektiv-Gottes wieder perfekt im Auflagemass für ARRI, eine geniale Kombination zum Dreh mit der BMPCC, - aber erheblich schwer. Hier ein kleiner Testdreh:

Als Lösung "light" kam ich an dieses wunderschönen, aber auch teure Tamron 14-150mm Zoom. Grosser Vorteil: automatische Blende & automatische Schärfe, - wenn ich will. Die Grösse ist erträglich und das Objektiv ist ohne Adapter angeschlossen. 

Die Qualität ist schlicht bestechend. Aber es gibt nichts, was nicht noch besser geht.

Das Lumix 14-140mm an der BMPCC. Aber mit Mega IOS, einem wirklich guten optischen Stabilisiersystem, an diesem Linsentyp sogar abschaltbar.

800g bringet diese Combo auf die Waage, das ist was Schönes für zum aus der Hand.

Und natürlich auch hier ein kleines Drehbeispiel:

Eine wiedermal beste Bildqualität in allen Brennweiten. Die Stabilisierung ist etwas schwierig, wenn man schwenken will, es hält lange die Stabilität, bricht dann aber ruckartig los, wenn man leicht schwenkt. Das Gewicht macht das Objektiv von vorne herein recht stabil auf der BMPCC. Im Testdreh ist in der letzen Einstellung gut zu sehen, dass der Autofocus im Telebereich trotz dreimaliger Auslösung wild herumkurbelt, aber erst sehr sehr spät fündig wird. Kein Problem dieses Objektivs, das habe ich immer wieder, schnelle Newsaufnahmen sind schwer denkbar.

Noch ein Wort zu den genialen METABONES Speed Booster: die Idee ist gut, aber in der Praxis hatte ich bei inzwischen 3 Test-Metabones (Version EOS EF zu BMPCC neustes Modell) trotz neuester Firmware immer wieder Systemabstürze,"have you tried it turned off and on again", bis zum nächsten Absturz, das heisst, keine Kommunikation, keine Funktion, keine Anzeige. Alle meine Original EOS-Objektive hatten Probleme, das 30mm Sigma auch

Also bei mir kein Metabones Speedbooster im Einsatz, dafür ein "Billig-Speed-Booster" aus China, der nun wiederum keine AF und Blende überträgt.

Und dann hab ich doch noch dieses teil gefunden: kostet grad mal einen Hunderter und kann die BMPCC mit EOS-Objektiven sprechen lassen, - es scheint also doch kein Hexenwerk zu sein, die Kommunikation von BMPCC zu EOS. Auch die Tamson-Objektive der EOS funktionieren. Nur die Brennweiten gehen halt 1:1 durch, aber das muss man halt kalkulieren. Natürlich ist die Objektivsteuerung auch nur so ein Gadget, wenn man manuell dreht....

Das generelle Problem von Fremdobjektiven mit anderen Anschlüssen ist, dass viele Objektive ohne Stromversorgung einfach die Blende voll offen lassen.  Das kommt einem Bildstil mit minimaler Schärfentiefe entgegen, ist aber nicht immer gewollt. Für EOS-Objektive hab ich daher noch einen 1:1-Adapter mit eigener manueller Blende. Die ist auch nicht unproblematisch, weil sie natürlich nicht ganz gleichmässig das gesamte Bild abblendet ausserhalb der Optik arbeitend. 

Mit dem lichtstarken 30mm/f1:1,4 EOS Objektiv lässt nun Blende & Schärfe von der BMPCC steuern. Das klappt, - fast immer....

Diese lichtstarken Objektive scheitern noch an der rein physikalischen Vorgabe der mechanischen Weite der Adapter. Ein innen kleiner Adapter schattet die Ränder des Objektives grade hier beim 1:1.4er ein.

Es gibt keinerlei Vignettierung, da das C-Mount-Objektiv für 1" Sensoren gebaut ist. Über einen C-Mount-Adapter schafft es leicht unendlich und etwas drüber hinaus an der BMPCC, - oft ja ein Problem bei adaptierten Objektiven an den M4/3-Anschluss.

Es kommt noch ein grosses ABER nach ein paar Test-Drehs:: dieses Objektiv schafft im Vergleich zu meinem KOWA 8mm 1:1,4 nicht die versprochene Lichtstärke, vielleicht grade mal die selbe wie das KOWA. Und der zweite Haken: es kann nicht mit hellen Lichtquellen umgehen, da gibt es Flecken und Überstrahlungen, - ich habe mich dann doch wieder von diesem Objektiv getrennt, weil es einfach nicht hält, was es verspricht. Eigentlich schade....

So eine BlackMagic macht

Lust auf's Ausprobieren.

Der Telebereich ist ja bestens bestückt

mit alten Canon & Minoltaobjektiven. Aber der WW-Bereich, also 12mm bis runter zu 8mm, ist höchst interessant. Man bekommt ab 99 Cent Objektive aus Überwachungskameras, 16mm und 8mm Kameras und ein grosses Feld an Exoten. Es scheint jeder seinen Speicher und den des Opas zu durchsuchen nach irgendwas, was rund ist und vorne und hinten Gläser hat. Ich bin da auch reingeraten und zeig mal her, was ich so gefunden habe & welche Erfahrungen ich habe. 

Die Schöne und das Biest: die Schöne ist mal die BMPCC und die Rolle des Biests übernimmt völlig vorurteilsfrei ein russisches Objektiv. Eigentlich wurden, soviel ich weiss, diese Objektive samt dazugehöriger 16mm Kiev Kamera in der Ukraine gefertigt, aber das ist alles Geschichte im Fluss.Das Kiev-Objektive Kiev 16u Mir-11m f/2.0 12mm ist ideal für die BMPCC, hat keine Vignettierung, eine gute Blende und beste Schärfe und einen genialen Bildwinkel. Aber beim Anschluss an die BMPCC verhielt sich das kleine Objektiv etwas störrisch.

Völkerverständigung: der Adapter für die BMPCC kommt aus Russland, der Basisadapter aber aus China. Die Aufschrift"L39-M4/3" sollte nicht täuschen: es ist chinesischer Adapter, L39 steht für die Leica-Objektive, aber der findige Moskauer baut selbstgedrehte 32x0,5mm AluAdapter in das Ding und fertig ist der Adapter.

Und die Sache hat einen Haken, wäre ja zu schön & schnell gewesen: das Objektiv ist nicht mehr in unendlich scharf zu stellen. Also musste ich auch nochmal modifizieren und den russischen Innentubus umgedreht einbauen.

Damit war jegliches Auflagemass verloren. Ich experimentierte mit verschiedenen Abständen, bis die Imbus-Schrauben zur Tubusfixierung soweit ausgedreht waren, dass sie sich nicht mehr fest anziehen liessen. Prima, also eine etwas gute Position gesucht und völlig genervt mit Sekundenkleber fixiert. Problem 2: jetzt kann ich zwar durch Drehen des Objektivs in der Fassung bei Unendlich-Stellung des Objektivs das Bild in der BMPCC scharf bekommen...aber wie fixieren? Hilfe fand ich in meiner Sammlung von Wasserdichtungen, Siphondichtung Schaumstoff: passt wie angegossen, lässte sich genial zusammenpressen und schützt das Objektiv gegen Herausdrehen.

Das Zauberwort ist RafCamera. das ist ein guter Mensch aus Moskau, der sich erbarmt hat mit uns BMPCC-Benutzern und für die Kiew-Objektive einen auflagemass-gerechten Adapter gefräst hat. Für einen stolzen 50er kann man ihn kaufen z.B. über Ebay und wenn man Kiewobjektive verwenden will, dann ist das ein Muss. 

Das Folgende ist jetzt nichts für schwache Nerven: die Vignettierung des Kiew-Objektives liegt hauptsächlich an dem langen Filtergewinde, - das kann man ja ändern. Dremel eingespannt und abgefräst. Aber einen kurzen Gewindegang gelassen, um noch einen Adapter zu montieren. Und nachher alles von der Späne saubermachen....

MIR-11 in gekürztem Design mit Adapter 35,5mm auf 49mm Filtergewinde.hier noch mit altem Adapter.

Die Vignettierung ist abgeblendet trotzdem gut sichbar, bei offener Blende verspielt sich aber vieles...So teste ich die Vignettierung, - ohne Anspruch auf Präzision. Bei realen Bildern in meinem Anspruch fast vernachlässigbar, das Kiew MIR-11 12mm/1:2 Objektiv. Geht es noch weitwinkliger:

Ich habe s mal mit einem Video-Objektiv mit 8mm Brennweite und fanatstischer Blende von 1:1,3 probiert. C-Mount ist in diesem Segment der Standard-Anschluss. Erste Erfahrung: nicht alle C-Mountadapter passen auf das M4/3 der BMPCC. Erst der zweite Adapter versah seinen Dienst perfekt.

 

Das Objektiv verschwindet fast vor der eh nicht grossen BMPCC. Und die Bilder: Hut ab! die Lichtstärke, da muss man nichts dazu sagen und die Vignettierung, die ja immer recht ekelig sein kann bei Objektiven die für 4:3 Sensoren genacht sind...

....sagen wir es mal diplomatisch: "old fashion". Das sieht jetzt im Testbild wilder aus als im Original mit Bildern. Ich bin recht begeistert, was alles für ein paar Euro geht.

Und ab und zu zahlt man Lehrgeld, wenn auch nur beim rechten Objektiv 1.- Euro, links 7.- Euro. Beide Objektive klingen verlockend, sind aber für den breiten Sensor der BMPCC nicht geeignet, beide machen zu starke Vignettierungen. An 4:3 Sensoren könnte es schon anders aussehen. Das linke Objektiv passt zudem nicht auf die C-Mount-Adapter, da das Gehäuse zu gross ist. Try & error....

Und noch was zu diesen auf Ebay vertickten ach so lichtstarken Objektiven: ich konnte diese Lichtstärke bei keinem Objektiv auch echt sehen & feststellen im Vergleich zu meinem KOWA 8mm Objektiv, das gleich weiter unten kommt. 

Für mich die Prinzessin an der BMPCC im Weitwinkelbereich ist das SLR Magic Cine mit 12mm und T 1:1,6. Ein göttliches Objektiv zu einem ebensolchen Preis. Gebraucht gehts schon mal unter 300.- Euro her.

Noch Fragen zur Vignettierung? Nichts, - perfekt und stark bei low light, - genau mein Aktionsgebiet. Vielleicht ein Nachteil für andere Leute: Blende & Schärfe sind manual. Stört mich nun nicht so sehr bis garnicht. Das folgende Beispiel ist mit einem Beholder Gimbal Stativ gedreht, einem 3D Stabilisierungs-System, das weiche Kamerafahrten aus der freien Hand zulässt.

Bei nächtlichen Test-Drehs fiel mir dann recht störend unförmigen unmotiviert wirkenden Reflex von am Bildrand plazierten Lichtquellen auf, hier rechts oben

Preiswiegen: das MIR-11, das Tamron und das SLR Magic. Das Gewicht ist bei mir insofern von Bedeutung, da ich Kamerakran, Kameraschiene und Gimbal nutze. Das Gimbal stöhnt bei dem SLR schon gewaltig, das Tamron ist zwar etwas leichter, aber eigentlich nicht Gimbal-tauglich, denn jede Brennweitenänderung zieht ein Neuaustarieren des Gimbals nach sich, - etwas lästig.

Ich habe inzwischen Erfahrungen mit dem MIR-11 auf dem Gimbal. Bei ca. 2 Stunden Drehzeit gab es keine gravierende Probleme, das Objektiv drehte von Sonne im Gegenlicht bis in die tiefe Dämmerung....ich bin sehr zufrieden. Die nächsten Monate stehen ein paar Dreharbeiten an, von denen ich dann hier berichten werde. Über das Gimbal gibt es mehr in der Rubrik "Gimbal" dieser Seite.

Reiche ich noch die Gewichte der anderen von mir benutzten Objektive nach: Das ARRI und das noname 8mm, - letzteres eigentlich vom Gewicht vernachlässigbar.

Das ToyLens Objektiv ist mords-lichtstark und die Fest-Bremmweite ist interessant und es deckt das gesamte Bild ab. Der Schärfeeffekt ist nett, wenn man es braucht. Dieses Objektiv will wohl geplant eingesetzt werden.

Das Lumix 14-42mm Objektiv ist ein leichtes Objektiv, hat einen gemütlichen Zoombereich, aber eine miese Blendenöffnung, 3,5 bis 5,6 ist eigentlich indiskutabel. Superplus: die Bildstabilisierung, gerade für die BMPCC ideal. Das eine kommt vom anderen, es ist schwer abzuwägen, welche Kröte man lieber schluckt. Apropos Kröten: ich habe dieses Objektiv gebraucht für deutlich unter 100 Euro erworben, es scheint irgendwo als Bulk-Objektiv wohl mitgeliefert zu werden, - gut für mich. 

Hier ein paar Filmbeispiele:

Hinzugekommen ist auch das geniale Lumix 12-32mm mit Blende 3,5-5,6. Das ist nicht wahnsinnig lichtstark, aber wieder stabilisiert & extrem klein & leicht, wenn man filmt ist alles zusammen nicht grösser wie eine Compact-Kamera und höchst unauffällig. Das Objektiv ist im Ruhezustand weit eingezogen und kommt erst in der Betriebsstellung etwas weiter heraus. Hier eine kurze Beispielfootage:

Ich bin auf der Suche nach lichtstarken Weitwinkeloptiken für meine BMPCC, da meine Anforderungen in diesem Bereich oft hoch sind. Eher eine Zwischenlösung ist hier das Olympus Pancake-Objektiv mit guten 9mm, aber einer Fixblende von 8. Das klingt etwas mau, ist es aber durchaus nicht immer, - und der Preis von deutlich unter 100 Euro macht es obendrein interessant. Die Verzeichnungen sind deutlich sichtbar. Auch hier ein kurzer Testfim:

Die Königin der lichtstarken Weitwinkelobjektive ist allerdings das KOWA 8mm mit sagenhaften 1:1,4 Öffnung und sehr geringen Verzeichnungen. Das Objektiv geistert in verschiedenen Versionen auf dem Markt, für die BMPCC braucht man auf alle Fälle die Version LM8HC.

Andere deutlich preiswertere Bauarten decken nicht den BMPCC Sensor ab. Obendrein wird das Objektiv nur in C-Mount ausgeliefert und kann in der Werksversion kein Unendlich.Dazu muss man es erst umbauen, ich habe das bei einem Fachbetrieb machen lassen. Aber dann hat man dieses grosse Stück genialer Optik passgenau auf seiner Kamera.

Vorher - nachher: ein nicht unbeträchlicher Teil des Objektivanschlusses wurde abgefräst.

Auch der C-Mount-Adapter muss ein spezieller sein, der munter solange abgefräst wird, bis das Objektiv Unendlich erreicht.

Dann kann man mit diesem Weitwinkelobjektiv mit ungeahnter Lichtstärke viel Freude haben, siehe Testfootage

Inzwischen habe ich sehr viel Footage mit diesem Objektiv in Australien gedreht in dunklen Abstellhallen und finsteren Ecken, - es ist unwahrscheinlich, was man alles rausholen kann mit diesem Objektiv!!!

Das Ende der Fahnenstange in Sachen Lichtstärke ist für mich nun das Ernitec 17mm/f0.95. In dieser Klasse gehts eigentlich erst ab 800.- Euro zu Sache, nach oben offen. Das ist weit ausserhalb meiner Reichweite, also durchkämmte ich das Netz nach Alternativen und bin auf dieses gebrauchte Ernitec mit Blende 0.95 gestossen. Man kann es als hässliches Entlein bezeichnen, denn eigentlich ist es ein Überwachungskamera-Objektiv mit angesetzten Blendenmotor und diese Mechanik ist grob störend.

17mm ist nun auch an meiner BMPCC etwas über gefühlter KB Normalbrennweite, aber das verzeiht man bei Preis & anderen Leistungen. Mit etwas Geschick, Gefühl und Mut ist auch der "nur" angeklebte Motor-Mechanik-Teil entfernt und es bleiben nur Klebenspuren, die mich nun weniger stören, es geht in erster Linie um die Funktion.

Die KIEW-Familie besteht aus MIR-11M (12mm), VEGA 7-1 (20mm) und TAIR-41M (50mm)