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Meine analogen Filmkameras

 

 

Film war für mich schon von sehr früher Entwicklung an interessant. Gerade der vorolympische Aufbruch in München prägte mich dann und meine Entwicklung auf diesem Gebiet.

 

Ich weiss nicht, ob man das überhaupt noch herzeigen darf, - ich schäme mich fast: ich lieh mir für meine ersten Gehversuche in der Filmwelt eine Fuji-Single8-Kamera von Foto Sauter in der Sonnenstrasse für 3 Tage Das Projekt: ein Film über die Olympiade in München und die Vorbereitungen. Fuji verwendete nicht die bekannten Super8-Cassetten, sondern ein eigenes Format mit 2 übereinanderliegenden Spulen. das wäre weiter nicht schlimm, aber die Emulsion war auf der anderen Seite wie bei den Kodak-Cartridges, - das hiess, Scharfenachziehen an jedem Schnitt zu Fuji-Material.

 

Gebraucht konnte ich dann eine recht heruntergekommene REVUE-Kamera erwerben und drehte den Rest des Films. Die Kamera konnte Einzelbilder und so entstanden auch gleich Zeichentrickfilme etc.

Auch meine erste Bolex 16mm-Kamera 1975 konnte Einzelbilder und sogar Slow-Motion (72B/sec) und war dank Federwerkmotor batterieunabhängig. Dafür betrug die Aufnahmezeit auch nur maximal 24 Sekunden, dann mustte der Schwenk fertig sein.

 

1978 dann der große Sprung zu ARRI. Damals wurde die Serienfertigung der ARRI M beendet, die als Zwitter zwischen Studiokamera, aber nicht geblimpt, also mit deutlichen Laufgeräuschen, ausgedient hatte. Über Beziehungen damals zu ARRI in der Türkenstrasse konnte ich eine neue ARRI M erwerben und ein geniales Angenieux mit 12-120mm Brennweitenbereich: ein Arbeitstier, - wenn auch ein grosses und stromhungriges. Leider hatte die Kamera keinen Belichtungsmesser, so lief immer ein Lunasix nebenher mit. Mit dieser Kamera machte ich die meisten meiner Filme, zuverlässig, robust, - eben eine echte ARRI.

 

Meine ARRI ST. man sagt ja, eine ARRI ST verkauft man nie, die gehört einem lebenslänglich! Ja, ich habe meine gute alte ARRI ST immer noch mit 3 Festbrennweiten und einem Angenieux 12-120mm in meinem Alukoffer. Man weiß ja nie....

Ein paar Filme aus meiner ARRI ST Zeit:

 

Wer sie in der Hand (und auf dem Stativ) hatte, gibt sie nicht wieder her: meine ARRI BL. Sie sieht nicht nur muskelkatervedächtig aus, sie ist es auch, lahme Schulter vorprogrammiert, aber leise & geblimpt und Synchronmotor, - ein Traum! Und die Bilder sowieso. 

Filmen auf 16mm ist wunderschön: man muss Filmsorten für die verschiedenen Projekte und Objekte aussuchen, einlegen, auslegen, hat was in der Hand im Dunkelsack, Fenster reinigen, Filter einlegen und berechnen und die BL hatte einen internen Belichtungsmesser, - wundervolle Zeit. Ich drehte damals rund um die Welt einmalige Bilddokumente, viele davon sind auf meinem YouTube-Kanal zu sehen. 16mm war alternativlos, Video für Heimzwecke gab es nicht und auf dem Profisektor damals unbezahlbar für die gleiche Qualität. Das änderte sich Ende der Achziger und so brachten mich die viel zu hohen Rohmaterialpreise und die enormen Entwicklungs- und Kopierwerkkosten zur Aufgabe von 16mm und die ARRI BL wurde verkauft wie auch die ARRI M schon zuvor. Geblieben sind die Bolex und die ARRI ST, - eine ARRI ST verkauft man nicht.....you remember.

 

PS: als Stative verwendete ich fast immer mein gutes altes ARRI-Holzstativ mit Mords-Cartoni-Schwenkkopf, - nur per Auto transportierbar. heute arbeitslos in meinem Keller, - eine GoPro verschwindet auf diesem Stativkopf, da ist die Feststellplatte schon dreimal so gross....

Und noch was: da  ich beruflich die Möglichkeiten hatte, die 16mm Filme professionell abtasten zu lassen incl. Farbkorrektur, waren meine Voraussetzungen natürlich perfekt. Heute werde ich ein paar Filmmeter in HD abtasten lassen, mal sehen, was man aus den alten Rollen noch rausholen kann.

   Analoge Filmerei

   Digitale Filmerei

        Ton/Audio

        BMPCC

        BMPCC Objektive

        Lumix TZ81

        GoPro Hero3+

        Sony XDCAM X70

        Gimal/3D Stabilisierung

        Ext. Monitoring

        Kran/Schienen

        Remote

        Post daVinci/Premiere etc.