Kupplungen & Verbindendes

Die Eisenbahnen ausserhalb Europas machen es dem Modell Railroader recht einfach: es gibt keine Puffer, es gibt die Mittelpufferkupplung in Klauenausführung, einfach zusammenschieden und verbunden. Das gilt für das große Vorbild, - im Kleinen gibt es da aber ein Problem: es gibt zwei große Kupplungssysteme, die nicht miteinander kompatibel sind. Sagt der Europäen, er hat gleich noch mehr Systeme, Fleischmann, Märklin, Roco und so weiter. Genau, die kommen noch dazu, weil z.B. der Hersteller Mehano oder Lizenzprodukte von Roco und Tyco  dazu noch die Märklin-Kupplung verwenden.

Wie dem auch sei, alle meine Loks/Wagen aus den 80er-Jahren und jetzt gebraucht gekaufte sowie Einzelgänger arbeiten noch mit der alten Technik, der sogenannten US-Standard NMRA-Kupplung, - ehrlich gesagt auch schon vom Aussehen sehr auswechselbedürftig!

Alte US-Klauenkupplung

Neue Kadee-Kupplung

Auswechseln gegen die schöneren und betriebssichereren Kadee-Kupplungen ist nicht leicht: es gibt genausoviel Montagesysteme wie Hersteller, wenn nicht noch mehr, - und der Markt für Ersatzkupplungen ist riesig. Obendrein haben die nordamerikanischen Modellkupplungen reichlich abenteuerliche Feder/Schnapp/wird-schon-halten-Konstruktionen, die einen ab und zu in die Verzweiflung treiben, - anyway.

Ich werde vorläufig meine Züge nach Kupplungen zusammenstellen, es wird Kadee-Züge geben und NMRA-Züge geben, - nach und nach werde ich erst die Kupplungen tauschen.

Bei den neuen Güterwagen ist die Kupplung einfach zu tauschen, aber sowieso schon meist in Kadee ausgeführt.

Besonders praktisch sind die Kupplungen, die die Geradestell-Feder bereits selber dabei haben und dann noch schon so herrlich rostig aussehen.