Strom & Kabel

Mag ja sein, daß digital an sich nicht viel Strom braucht, aber dann kommt doch ein kleines Krafwerk zusammen, das die Anlage versorgt. Zuerst werden mal die 8A-Booster von je einem CONRAD Netzteil 150VA/16V separat versorgt. Damit ist genug Spielraum nach oben, - allerdings hatte ich bis jetzt noch nie vollen Fahrbetrieb, kann also noch nicht viel erzählen.

Die Stromversorgung der DIGITRAX Belegtmelder BDL168 und Signaldecoder SIMG20 erfolgt gemeinsam aus einem alten ROCO-Startpackung-Trafo mit 3A. Die TC-64 haben je ein separates (Notebook)-Netzteil aus der Krabbelkiste, 12V/3A für 4.95 Euro. Und die beiden schicken Dinger oben im Bild sind ein 12V/10A Schaltnetzteil für den 12V Stromkreis der Beleuchtung und ein 5V/10A Schaltnetzteil für die 6V-Stromkreise der Beleuchtung.

Auf den Querschnitt kommt es an, - und was man aus dem geplatzten Traum, digital gesteuerte Bahnen bräuchten weniger Kabel, macht. Nebenbei soll alles noch übersichtlich bleiben und sich Kabel nicht beeinflussen und man letztendlich noch wissen was hinten rauskommt.

Ich verwende viele verschiedene Kabeltypen. Für Boosterkabel, die bis zu 8 A Strom transportieren sollen, dicke Lautsprecherkabel (praktisch gleich die Farbcodierung) und zu den Lichtschranken die ganz dünnen 0,15mm Doppellitze. Und dazwischen alles, was leitet.

Und dann gibt es noch viele Western-Stecker-Kabel, also praktisch telefonkabel mit RJ 12 Steckern oder RJ 14 Steckern für LocoNet und die Atlas-Signale. Die gibts im 20er-Pack spottbillig auf Ebay.

Und ich mache soviel Kabel wie möglich steckbar. Im Bild zum Beispiel die Kabel vom Besetztmelder zu den Gleisen, max 2A Strom möglich bei Dreier-Traktion, da werden mir die kleinen & feinen Centronics-Stecker zu schwach und ich nehme lieber die stresserprobten Messerleisten.

 

Beschriften ist auch eine gute Sache, aber wem sage ich das, - wahrscheinlich mir selber, weil ich das bis zum ersten Crash schwer vernachlässigt habe.